Moritz Milatz
Freude beim Merida-Team
Dirty!
Moritz Milatz
Finishing als 4.
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Die Enttäuschung des Vortags, als Moritz Milatz in der ersten Runde mit zwei Reifendefekten aufgeben musste, saß tief. Erfreulicherweise ergab sich am Sonntag die Gelegenheit, den Frust von der Seele zu radeln und etwas für das Preisgeld-Budget zu tun. Die Veranstalter des 'Triple-Worldcups' von Canberra ließen bei einem Einladungsrennen die Cracks der internationalen Cross-Country-Szene um insgesamt 16.000 Australische Dollar (rund 9.100 Euro) Preisgeld kämpfen.
XC-Schlammschlacht erweist sich als Publikumsmagnet Das Rennen der Cross-Country-Spezialisten war von den Veranstaltern als Rahmenprogramm des Downhill-Worldcups installiert worden. In der Pause zwischen Semifinale und Finale war auf einem kurzen, gut einsehbaren Rundkurs ein Rennen für zwanzig geladene Fahrer über 20 Minuten plus drei Runden angesetzt. Nachdem es am Vorabend heftig zu regnen begonnen hatte, artete der 'Shorttrack' zu einer regelrechten Schlammschlacht aus, sehr zum Gefallen der zahlreichen Zuschauer. Siegerpodest bleibt in Merida-Hand Nachdem am Vortag Moritz' Schweizer Team-Kollege Ralph Näf mit dem Sieg beim Worldcup brillieren konnte, war der Sonntag abonniert für den spanischen Team-Kollegen Antonio Hermida. Lokalmatador Chris Jongewaard (Dolphin-Trek) konnte sich anfänglich vor heimischen Publikum in Szene setzen, bevor der Sieger des Vortags Ralph Näf, ab der zweiten Runde die Führung übernahm. José Antonio Hermida, der spanische Teamkollege war es jedoch, der am heutigen Tag dem Rennen seinen Stempel aufdrücken sollte. Deutlich gewann der Spanier schließlich das Rennen, vor dem US-Amerikaner Adam Craig (Giant), der sich wenige Runden vor Schluss aus der Verfolgergruppe lösen konnte. Moritz Milatz mit sehr starkem Finish Nachdem Moritz Milatz lange Zeit mit nur wenig Abstand hinter der Spitzengruppe herfuhr, zündete der Freiburger in der vorletzten Runde den Turbo. Weltmeister Christoph Sauser (SUI) war es den Moritz vor dem Ziel erst ein- und schließlich überholen konnte und es fehlte nicht mehr viel dann wäre auch noch Platz Drei mit Moritz' Teamkollegen Ralph Näf ein Opfer der starken Schlussattacke von Moritz geworden. So aber konnte sich Näf mit 10 Meter Vorsprung als Dritter ins Ziel retten. "Ich bin froh nicht mit dem katastrophalen Ausscheiden vom Samstag nach Hause fliegen zu müssen", so Moritz nach seinem Zieleinlauf am Telefon. "So konnte ich doch noch zeigen, was ohne Reifendefekt - sowohl in Peking als auch in Canberra - möglich gewesen wäre. Jetzt freue ich mich auf Sidney, von wo aus ich am Mittwoch mit einem schönen Preisgeld nach Hause fliegen werde!" Verwandte Artikel:
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