(Depesche von Moritz Milatz)
"Hätte das Rennen nur drei Runden gedauert, die Rechnung wäre gut aufgegangen", so Moritz Milatz in einem kurzen Telefongespräch. Bis dorthin lag der Deutsche Meister um die achte Position. Leider aber gab es noch mehr Runden beim diesjährigen World Cup-Auftakt im belgischen Houffalize, so dass sich Moritz letztlich nach Krämpfen und einem Platten auf Platz zwölf, in der letzten Runde liegend, dann doch noch mit Platz 40 anfreunden musste. Letztlich nicht ganz das, was sich Moritz vorgenommen hatte. Aber unterm Strich war er dann doch mit der ersten Vorstellung im diesjährigen World Cup durchaus zufrieden, da seine starke Anfangsphase, ein klareres Bild der momentanen Form wiederspiegelte, als dies das tatsächlich erreichte Ergebnis tat.
Es fehlt mir noch die letzte Wettkampfhärte
"Die Dauerbelastung des Cape-Epic-Etappenrennen ist eigentlich verdaut, aber es fehlen mir noch ein, zwei Rennen, um die ganz hohen Spitzenbelastungen im Wettkampf über die volle Distanz halten zu können", so Moritz weiter. "Ich hoffe sehr, bis zu meinem Heimrennen in Offenburg soweit zu sein." Bis dahin finden noch die MTB-Bundesliga-Rennen in Sundern, Heubach und Albstadt statt, bevor dann am 27. Mai im badischen Offenburg - unweit Freiburgs - der zweite und einzige deutsche World Cup stattfindet.
Trotz allem Grund für Jubel im Merida-Team
Auch heute gab es wieder allen Grund für das Merida-Team zu jubeln: Moritz spanischer Teamkollege Antonio Hermida beendete das Rennen nach hervorragendem Auftritt und trotz einer Kollision mit einem Streckenmotorrad letztendlich als strahlender Sieger. Er gewann in Houffalize den dritten World Cup seiner Karriere und sicherte damit einen weiteren wichtigen Erfolg für das Multivan Merida Biking Team. Bei den Frauen musste sich Über-Bikerin Gunn-Rita Dahle Flesjå heute lediglich der Chinesin Ren Chengyan hauchdünn geschlagen geben.