Moritz Milatz
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Bestes Team
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Val di Sole (ITA): 7. Rang beim Worldcup in 'Val di Sole' und damit bester deutscher Teilnehmer und bestes Saisonergebnis für den neuen Deutschen Meister Moritz Milatz aus Freiburg. Damit konnte man nach der vergangenen Woche nun wirklich nicht rechnen. Denn düster war die Stimmung, als Moritz vor einer Woche beim Rennen in Champéry (SUI), entkräftet aufgeben musste. Nach kühlen Temperaturen dort, hatten körperliche Probleme den 28-Jährigen schon kurz nach Rennbeginn zur Aufgabe gezwungen.
Eine Woche der Ungewissheit zwischen Hoffen und Bangen Ungewisse Tage des Hoffen und Bangens um Moritz' Physis folgten. Dann kam am Freitag - sozusagen über Nacht - die Form des 28-Jährigen zurück. Die Form, mit der der Multivan Merida-Profi vor zwei Wochen noch Deutscher Meister geworden war. Nachdem er sich am Mittwoch noch recht unwohl fühlte und an ein effektives Training gar nicht zu denken war, verbesserte sich sein Gesundheitszustand am Donnerstag schon ein wenig. Nicht jedoch in dem Maße, dass man von einer hoffnungsvollen Prognose für das bevorstehende Rennen hätte sprechen können. Umso größer dann die Überraschung, als Moritz sich beim Rennen von Anfang an kraftvoll und angriffslustig in Szene setzten konnte. Das 'Tal der Sonne' liegt dem Freiburger Das 'Val di Sole' und Moritz Milatz, das ist auch eine Erfolgsgeschichte. Denn vor zwei Jahren ging dort schon einmal die Sonne für den Freiburger auf, als er mit einem starken Auftritt bei der Weltmeisterschaft, maßgeblich sein Olympiaticket sicherte. Dies dürfte auch beim jetzigen Erfolgserlebnis mental sicher eine wichtige Rolle gespielt haben. Dazu kommt die Strecke im Trentino, mit ihren vielen Anstiegen, Moritz Milatz und seinen hervorragenden Kletterfähigkeiten sehr entgegen. Groß war die Freude und Erleichterung beim 28-Jährigen heute nach seinem Zieleinlauf: "Ich wusste das meine gute Form von der Deutschen Meisterschaft nicht einfach weg sein konnte. Nur hat meine Physis seit Champéry nicht mehr mitgemacht. Erst am Freitag, hat sich das für mich wieder wie Radfahren für Rennfahrer angefühlt", so der 28-Jährige. Von 33 auf 23 in der Worldcup-Gesamtwertung Positiver Nebeneffekt der Top-Platzierung: Dank seinem 7. Rang in 'Val di Sole', schiebt sich der Deutsche Meister nun in der Worldcup-Gesamtwertung auf einen Schlag um 10 Plätze nach vorne und darf nun, im Finale in Windham/New York (USA), von Startplatz 23 ins Rennen gehen! Die Leistungsdichte an der Spitze wird noch dünner Spätestens seit der Weltmeisterschaft in Australien, hat Seriensieger Julien Absalon (FRA), mit dem jungen Schweizer Nino Schurter, einen ebenbürtigen Gegner bekommen. Bis dato musste die Konkurrenz auf eine Schwäche des Franzosen hoffen, um diesen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Mit dem neuen Weltmeister Schurter, hat Absalon indes einen Gegner bekommen, der nicht nur in derselben Liga spielt, sondern ihn dazu auch im Sprint schlagen kann. So auch in Val di Sole, als eine Spitzengruppe mit vier Schweizern und dem Franzosen Absalon das Rennen bis zum Schluss bestimmte, und dann im Zielsprint Schurter wiederum am Franzosen vorbeizog. Michael Veit www.moritz-milatz.de Ergebnis Herren - 5 Worldcup in Val di Sole (ITA) 1. Nino Schurter SUI 1:44:09 2. Julien Absalon FRA +4 3. Florian Vogel SUI +20 4. Flückiger M. SUI +1:26 5. Näf Ralph SUI +1:46 6. Kulhavy Jaroslav CZE +2:31 7. Milatz Moritz GER +3:05 8. Hermida Jose A. ESP +3:27 9. Ravanel Cedric FRA +3:45 10. Stander Burry RSA +3:51 11. Giger Fabian SUI +4:05 12. Ruzafa Ruben ESP +4:06 13. Tempier Stephane FRA +4:23 14. Alvarez Gutierrez Ivan ESP +4:33 15. Flückiger Lukas SUI +4:44 16. Gujan Martin SUI +4:57 17. Craig Adam USA +5:10 18. Van Houts Rudi NED +5:14 19. Wells Todd USA +5:34 20. Mantecon Gutierrez Sergio ESP +5:43 21. Coloma Carlos ESP +5:45 22. Käß Jochen GER +6:28 23. Fumic Manuel GER +6:29 ... 32. Kurschat Wolfram GER +8:34 56. Tann Rene GER +11.26 |