Moritz Milatz
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Moritz Milatz
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Knappe drei Wochen sind vergangen seit dem kapitalen Sturz des Weltranglisten-siebten Moritz Milatz und seine schweren Gesichtsverletzungen sind inzwischen weitgehend abgeklungen. Durch den Verlust des Vorderrades war Moritz beim Maremma Cup in Italien katapultartig und ohne jede Möglichkeit auf eine Abwehrreaktion direkt auf das Gesicht gestürzt und hatte sich dabei außer einer Gehirnerschütterung, auch einen Nasenbeinbruch und einige gravierende Schnittwunden im Gesicht zugezogen. Nach der notwendigen Nasen-OP in der Freiburger Uni-Klinik konnte der Merida-Profi, nach dem Eingriff, die Klinik erfreulicherweise rasch wieder verlassen.
Zweistündiges Rollentraining im Hinterhof Zuhause, in seinem vertrauten, familiären Umfeld, kurierte Moritz dann die erlittenen Verletzungen aus, bevor es ihn – typisch Rennfahrer – zunächst auf die Rolle im heimischen Hinterhof zog. Noch zeigt sein Gesicht zwar deutliche Blessuren, daher war der abgeschottete Hinterhof sicher die bessere Alternative als die öffentliche Straße, aber insgesamt gestaltete sich der Heilungsverlauf dann doch so gut, dass er seit Anfang dieser Woche auch wieder in seinen gewohnten Trainingsrhythmus einsteigen konnte – mit großer, dunkler Brille, versteht sich. ;-) Nach anfänglichem Zögern, nun doch Start in der Schweiz Daher kam die Entscheidung, schon am kommenden Wochenende, beim Racer-Bikes-Cup im schweizerischen Buchs wieder Rennen zu fahren, auch nicht allzu überraschend. Anfang der Woche war sich Moritz noch nicht sicher, ob er mit der frisch operierten Nase, schon wieder das Wagnis eingehen sollte MTB-Rennen zu fahren. Heute Nachmittag jedoch, gab er optimistisch sein Okay für einen Start, schränkte aber ein, sich im Renngeschehen langsam vorantasten zu wollen - wer könnte ihm dies nach dem Horrorsturz verübeln? Wichtige Trainingskilometer unter Rennbedingungen sind gefragt Wichtig für seinen Entscheid war sicher auch die Tatsache, dass bereits in vier Wochen der Worldcup-Auftakt im englischen Dalby Forest stattfindet und bis dahin gilt es - auch für den 27-jährigen Freiburger - noch einige harte Rennkilometer zu sammeln. Gleich im Anschluss nach dem Rennen reist Moritz Milatz dann mit seinem Heimtrainer Rolf Luxenburger weiter ins Wallis, um dort ein zweiwöchiges Trainingslager in Angriff zu nehmen. Michael Veit www.moritz-milatz.de |