Start zur 4. Etappe
Moritz und Tim
Atemberaubendes Panorama
Moritz und Tim
Ausgelaugt!
Moritz und Tim
Start in Kleinmond
Hauptbeschäftigung!
Näf, Sauser und Milatz
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Vor ziemlich genau 2 Jahren machte Multivan-Merida-Profi Moritz Milatz bereits schon einmal Bekanntschaft mit dem Absa Cape Epic Etappenrennen in Südafrika. Was blieb waren einerseits die optisch überwältigenden Eindrücke der unverwechselbaren Schönheit dieses Landes, und anderseits die unglaublichen Strapazen, die ein 8-tägiges Etappenrennen so früh in der Saison körperlich hinterlässt. Trotz dieser für Moritz zwiespältigen Gefühlslage, brennt der 26-jährige Freiburger nun darauf dieses unvergleichliche Etappenrennen mit seinem spanischen Teamkollegen José Hermida zu wiederholen. Da der diesjährige Worldcup-Auftakt zwei Wochen später ebenfalls in Südafrika stattfindet, trägt das prestigeträchtige Rennen außer einer gehörigen Portion Ruhm und Abenteuer, auch noch das Prädikat ideale Trainingsvorbereitung in sich.
Das Fahrerfeld zeigt Niveau wie nie zuvor Vielleicht liegt es am zwei Wochen später beginnenden Worldcup-Auftakt im südafrikanischen Pietermaritzburg, oder aber an der großen Reputation die mit einem Sieg bei diesem Ausdauerrennen verbunden ist, dass sich in diesem Jahr so viele Top-Piloten am Start in Kapstadt einfinden. Immerhin misst sich die internationale Oberklasse der Mountainbiker, um in Zweier-Teams auf acht schweren Tagesetappen, den Sieger 2009 unter sich auszumachen. Bis ins Ziel am 28. März müssen die Fahrer 685 Kilometer reinstes Offroad-Terrain zurücklegen und dabei 14663 Höhenmeter südafrikanische Berge überklettern. Nicht zu vergessen dabei die vielen Hundert Hobbyfahrer, die sich ganz im Vertrauen auf ihre eigene Fitness ebenfalls dem Abenteuer Cape Epic hingeben, auch wenn sie nicht um den Sieg streiten werden, sondern lediglich um das eigene Durchkommen. Das Rennen startet und endet dieses Mal in Kapstadt Am Samstag dem 21. März startet das Rennen zunächst mit einem 19 Kilometer langen Prolog mit 650 Höhenmetern am Fuße des weltberühmten Tafelbergs, dem Wahrzeichen von Kapstadt. Die dabei erzielte Zeit ergibt zugleich die Startaufstellung für den darauffolgenden Tag, wenn die erste schwere Etappe von Gordon’s Bay nach Villiersdorp mit 112 Kilometer Länge und 2729 Klettermetern auf dem Programm steht. Ohne Ruhepause geht es dann Tag um Tag auf eine weitere harte Etappe und wehe dem, der da allzu früh seine Kräfte überschätzt und die 'Körner' vergeudet hat! Am Anfang das richtige Tempo finden, den richtigen Rhythmus erwischen, dass dürfte für alle Fahrer die eigentliche Herausforderung sein. Den gewonnen hat letztlich das Team, dass am letzten der acht Tage im Ziel in Kapstadt die kürzeste Gesamtzeit aufweist und nicht unbedingt das Team, dass vielleicht den ersten Etappensieg herausfährt, aber danach nicht mehr zusetzen kann! Moritz Milatz will sich nicht verstecken, ist aber vorsichtig "Klar, wenn es sich anbietet, dann nehmen wir die Etappe mit", gab Moritz Milatz kurz vor seinem Abflug am Dienstagabend zu Protokoll. Anderseits hat er noch viel zugut die Erfahrungen von seiner ersten Teilnahme vor zwei Jahren im Gedächtnis. Dort stoppten ihn immer wieder Reifendefekte und bei dem Versuch die verlorene Zeit aufzuholen, verausgabten sich die beiden Freunde Tim Böhme und Moritz Milatz immer mehr, sodass sie zum Schluss wortwörtlich auf dem Zahnfleisch daher gekrochen kamen. Das soll dem Freiburger dieses Mal nicht passieren: "Ich denke mit den Erfahrungen von vor zwei Jahren im Gepäck und nochmals besserem Material - was insbesondere die Laufräder angeht - sollten mir die Fehler der ersten Teilnahme erspart bleiben. Ein ganz großes Plus erhoffe ich mir natürlich auch von unserem vollgefederten Ninety-Six, das bei seinem unglaublich geringen Gewicht uns viel Kraft wird sparen helfen. Dieses Super-Fully ist geradezu maßgeschneidert für ein Rennen wie das Cape Epic!" so Moritz Milatz. Neueste Etappen-Berichte mit Resultaten und aktuellen Bildern Wir berichten von allen Etappen im Anschluss so zeitnah wie möglich, zumindest dann wenn Moritz wieder ansprechbar und einigermaßen regeneriert ist und uns seine gewonnenen Eindrücke vermitteln kann. In der guten Hoffnung, dass dann auch bereits aktuelles Bildmaterial vorliegt, werden wir versuchen alle Fans und Freunde an Moritz' großem Cape Epic-Abenteuer in Südafrika teilhaben zu lassen. Viele Details zum Rennen gibt es zudem auf der gut gemachten Website des Veranstalters: Absa-Cape-Epic |